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F.M. Hämmerle Immobilien

F.M. Hämmerle Holding AG
Steinebach 18, 6850 Dornbirn
Tel +43 (0)5572 339 310
office@fmh.at
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Willkommen im Gütle Dornbirn

1862 - 1864: Bau der Spinnerei Gütle
Franz Martin Hämmerle entschließt sich zum Baueiner eigenen Spinnerei um von seinen Lieferanten unabhängig zu werden. Da man damals die Kraftübertragung übergrößere Strecken noch nicht beherrschte, musste die neue Fabrik dort errichtet werden, wo die nötige Wasserkraft zur Verfügung stand. Die verhältnismäßig leicht gewinnbare Wasserkraft der Dornbirner Ache gab den Ausschlag, die neue Spinnnerei im Gütle zu errichten. Gleichzeitig entsteht eine Wasserkraftanlage und ein Wohnhaus für die Arbeiter. Als dieses Wohnhaus zu klein wird, hat man es kurzerhand zu einer Gastwirtschaft umfunktioniert.


1864: Betriebsaufnahme der Spinnerei
Die Spinnerei Gütle nimmt Betrieb auf geht mit 11.000 Spindeln in Betrieb. Um den Arbeitern den 4km langen Weg von Dornbirn ins Gütle zu ersparen, wurde das große Arbeiterwohnhaus in Fabriksnähe errichtet. Später kamen noch mehrere Ein- und Zweifamilienhäuserhinzu.


1869: Springbrunnen im Gütle
Mit seinen 60m wird der damals höchste Springbrunnen Europas in Betrieb genommen.


1881: Erstes Telefon der Monarchie
Einen Höhepunkt erlebt das Gütle am 10.8.1881, als Kaiser Franz Josef I. hier die erste Telephonverbindung Österreich-Ungarns zwischen der Spinnerei Gütle und dem Kontor der Firma F.M.Hämmerle im Dornbirner Oberdorf feierlich in Betrieb nimmt. Im Zuge dieses Besuchs kehrt der Kaiser im Gasthof Gütle ein, um seine Leibspeise zu essen. Klare Rindsuppe, Tafelspitz mit Salzkartoffeln und Gemüse. Zur Feier des Tages trinkt er Champagner, dessen Flasche noch heute im Kaiserzimmer des Gasthofs steht.


1990: Die Spinnerei Gütle wird stillgelegt
Die Produktion wird aus Rationalisierungsgründen in die wesentlich größere F.M.Hämmerle Spinnerei in Feldkirch verlegt. Die Elektrizitätsanlagen werden weiter betrieben.

 

1990-2008: Revitalisierter Witschaftsstandort

 

Nach schrittweiser Sanierung der Industriegebäude entwickelt sich das Gütle wieder zum Wirtschaftsstandort. Das revitalisierte Areal beherbergt zwei Museen, Lager- und Bürogebäude sowie ein  Gasthaus. Der Gasthof Gütle

wird 2008 von F.M. Hämmerle Immobilen komplett renoviert und neu eröffnet.


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