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F.M. Hämmerle Holding

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Geschichte

Vom führenden Textilunternehmen zum namhaften Immobilienunternehmen

Franz Martin Hämmerle gilt sicherlich als der bekannteste Pionier in der Vorarlberger Textilindustrie und als eine der wichtigsten Gründerpersönlichkeiten des Landes. Im Jahr 1836 gründete er das Unternehmen F.M. Hämmerle welches sehr rasch erfolgreich war und florierte. Bereits 1846 erwarb er ein kleines Fabrikgelände am Steinebach oberhalb Dornbirns, das später zum Hauptsitz des Unternehmens wurde. Er richtete eine Garn- und Stückfärberei sowie eine Appretur ein und legte somit den Grundstein für das so erfolgreiche Textilunternehmen, welches sich unter seiner Nachkommenschaft zu Österreichs größtem Betrieb dieser Branche entwickelt hat.

1873 war F.M. Hämmerle sogar Aussteller im Industriepalast der Wiener Weltausstellung. Gezeigt wurden rohe Baumwollgarne sowie gefärbte und bedruckte Baumwollstoffe. Für seine Ware wurde das Unternehmen zu dieser Zeit mit der Fortschrittsmedaille ausgezeichnet. Auch zu dieser Zeit schon zählte das Unternehmen zu den wichtigsten in der Textilindustrie. Mit vier Dampfmaschinen, einem Lokomobil und 350 mechanischen Webstühlen im Werk waren damals 650 Arbeiter beschäftigt.
In den darauffolgenden Jahrzehnten vergrößerte sich das Unternehmen rasch durch zahlreiche Zukäufe von Grundstücken, bestehenden Fabriken sowie Neu- und Zubauten. Um die Jahrhundertwende zählte das Unternehmen bereits über 1.900 Mitarbeiter, und in der Blütezeit der Textilindustrie verfügte F.M. Hämmerle alleine in Dornbirn über acht Firmenstandorte.
Im Jahr 1975 erhielt das Unternehmen die Staatliche Auszeichnung für außergewöhnliche Leistungen um die Österreichische Wirtschaft und durfte das Bundeswappen im Geschäftsverkehr verwenden. 1986, im 150. Jahr des Bestehens, beschäftigte F.M. Hämmerle 2.100 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von 1,5 Mrd. Schilling (rund 109 Mio. Euro).
1983 wurde die F. M. Hämmerle AG in eine Holdingsgesellschaft, die F. M. Hämmerle Beteiligungs-AG umgewandelt. Im Jahr 2000 wurden die F. M. Hämmerle Beteiligungs-AG in die beiden Betriebsteile F. M. Hämmerle Holding AG und die F. M. Hämmerle Textilwerke AG aufgeteilt. Zur Holding gehörten die Betriebs- bzw. Liegenschaftseinheiten Gütle, Gisingen, Sägen Hochbau, Kapstadt, Oberdorf, Rhenofil-Montlingen, Rüsch-Werke und Steinebach. Die F. M. Hämmerle Textilwerke AG bestand aus dem Veredlungsbetrieb Fischbach und dem dortigen Heizkraftwerk und der Weberei samt ihrem Vorwerk in Sägen Shedbau. Die Garnfärberei wurde durch die Textilwerke AG bei der Holding AG in Steinebach weiter betrieben.
Seit 1992 wird die Verwaltung und Bewirtschaftung der nicht mehr industriell genutzten Immobilien von einem eigenen Geschäftsbereich innerhalb der F.M. Hämmerle Holding AG wahrgenommen. Neben der Revitalisierung von eigener Substanz wird aktuell von der F.M. Hämmerle Holding AG auch erfolgreiches Bau- und Projektmanagement für die eigene Immobilienentwicklung betrieben.